Moderation Patrick Rohr, Journalist/Moderator («Quer», «Arena», SF1)
In der Schweiz gibt es im Grunde keinen unverplanten Raum, Orte die nicht bereits einer Bestimmung zugewiesen oder die nicht bereits genutzt wurden. Der Verteilkampf zwischen Erhalten und Erneuern wird dementsprechend
hart geführt.
Die Planung ermöglicht, im Sinne eines Schutzes, die heimatliche Identität und die Erinnerung an die eigene Geschichte zu erhalten, aber auch, Platz für die Bedürfnisse der Zukunft zu schaffen. Gleichzeitig gestalten Architekten mit ihren konkreten Projekten Orte und Städte und greifen damit aktiv in die Entwicklung ein. Dazu kommt, dass sich diese Fragen immer im Rahmen demokratischer Entscheidungsprozesse bewegen und das Volk oft starken Einfluss auf die konkrete Ausgestaltung nimmt. Die Frage, die sich daraus stellt, ist, wer dabei eigentlich das Sagen hat, das Volk, die Architekten oder die Raumplaner.
Einführungsreferat von Angelus Eisinger:
«Die Renaissance des öffentlichen Raums zwischen Bewahren und Verändern oder: Wie macht man eigentlich Urbanität?»
Diskussionsteilnehmer
| Angelus Eisinger | Städtebau- und Planungshistoriker |
| Ronald Grisard |
Ehemaliger Präsident Heimatschutz Basel und Schweizer Heimatschutz |
| Maria Lezzi | Direktorin Bundesamt für Raumentwicklung ARE |
| Meinrad Morger | Architekt |
| Regula Stämpfli | Politikwissenschaftlerin, Intendantin IFG Ulm, Dozentin, www.regulastaempfli.ch |
Statement Angelus Eisinger: «Die Renaissance des öffentlichen Raums zwischen Bewahren und Verändern oder: Wie macht man eigentlich Urbanität?»
Gebäuden, Ensembles und Räumen finden lassen.»

