Moderation Patrick Rohr, Journalist/Moderator («Quer», «Arena», SF1)
Matthias Geering, Chefredaktor Basler Zeitung
Die Gestaltung von Städten und Lebensräumen spielt sich langfristig und grössflächig ab. Zu Beginn braucht es eine Vision, eine Vorstellung, wie sich Orte in den nächsten Jahrzehnten entwickeln könnten, welche Veränderungen es vorzusehen gilt und worin die Chancen und Risiken für eine Region bestehen, sich optimal langfristig auf ihre Bewohner und Bedürfnisse einzurichten.
Der Abend soll einen Überblick über diese Entwicklungen geben und zeigen, welche Themen international bei der Gestaltung von Lebensräumen von Bedeutung sind und welche Herausforderungen der Zukunft beim Planen und Bauen berücksichtigt werden müssen. Aus verschiedenen Perspektiven sollen Grossprojekte beleuchtet und die Erfahrungen damit reflektiert werden.
Einführungsreferat von Hans Stimmann: «Eine Zukunft für unsere Vergangenheit?»
Diskussionsteilnehmer
| Hanns-Peter Cohn | CEO Vitra |
| Dankwart Guratzsch | Korrespondent Städtebau/Architektur, DIE WELT |
| Benedikt Loderer | Stadtwanderer |
| Michael Schindhelm | Kulturberater internationaler Organisationen, Schriftsteller und ehemaliger Theaterdirektor von Basel |
| Hans Stimmann | Berliner Senatsbaudirektor a. D., Professor am Deutschen Institut für Stadtbaukunst/Dortmund |
Ausstrahlung der Wenkenhofgespräche in «BaZ-Standpunkte» in SF1
Das Wenkenhof-Gespräch vom Donnerstag, 27. Mai 2010 wird live aufgezeichnet und im Rahmen der «BaZ-Standpunkte» im Schweizer Fernsehen SF1 am Sonntag, 30. Mai sowie am Samstag, 5. Juni ausgestrahlt. Im Rahmen der «Standpunkte» unterhalten sich Chefredaktoren und Moderatoren mit Gästen über ein aktuelles Thema aus den Bereichen Politik, Wirtschaft, Gesellschaft und Kultur.
Im Anschluss an die beiden Gesprächsabende sind alle Besucherinnen und Besucher zu einem Apéro in der Reithalle eingeladen, um die Gespräche gemeinsam mit den Referenten zu vertiefen.
Link zur Fernsehsendung "Baz-Standpunkte"
Statement Hans Stimmann: «Eine Zukunft für unsere Vergangenheit?»
Erneuert werden sollten nicht nur die politischen Verhältnisse, sondern auch die Architektur der Stadt mit den traditionellen Stadtgrundrissen und den Hochbauten.
Diese Idee eines «neuen Deutschlands» hat besonders im zweigeteilten Berlin tiefste Spuren hinterlassen. Seit dem europäischen Denkmalschutzjahr (1975) stehen unter dem Motto ‚Eine Zukunft für unsere Vergangenheit‘ die Aspekte des Bewahrens und der Tradition wieder stärker im Mittelpunkt der Auseinandersetzung über die Zukunft der Stadt. Aber was zählt zur bewahrenswerten Vergangenheit?»

